mit Pferden . . . . . . .

Titelbild Sulawiki
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Heilpädagogisches Reiten


Therapeutisches Reiten ist kein geschützter Begriff. Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten teilt das Therapeutische Reiten in drei Bereiche: Die Hippotherapie, die ausschließlich von PhysiotherapeutInnen durchgeführt werden darf, das heilpädagogische Reiten und Voltigieren, das PädagogInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen etc. durchführen und die Sparte Behinderte im Sport, die durch die Paralympics bekannt ist.

Das Kuratorium bemüht sich um Ausbildung, Qualitätssicherung, Forschungsprojekte zur Nachweisbarkeit der heilenden Wirkung, Finanzierung duch die Krankenkassen, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.


Eine Abgrenzung der Bereiche wird, neben den Vorbildungen der ReittherapeutInnen, durch die Schwerpunkte der Ziele deutlich. Während bei der Hippotherapie die Motorik im Vordergrund steht, wird beim Heilpädagogischen Reiten, neben der Motorik, auch an sozialen, psychologischen und kognitiven Zielen gearbeitet.

Suchen Sie für sich oder Ihr Kind nach einer passenden Möglichkeit für den heilenden Umgang mit einem Pferd, so fragen Sie am besten nach der Ausbildung und Arbeitsweise der TherapeutIn und verabreden ggf. eine Stunde zum gegenseitigen Kennenlernen vor Ort.

Meine Arbeitsweise


Das Pferd bietet viele Möglichkeiten, den Bedürfnissen von Kindern und Erwachsenen entgegenzukommen. Es ist aufmerksam und interessiert und begegnet uns ohne Vorurteile oder Bewertungen.

Beim heilpädagogischen Reiten gestalten immer Sie, das Pferd und ich als Reitpädagogin gemeinsam. Wir berücksichtigen seelische und körperliche Befindlichkeiten, die bei Menschen und auch Pferden jeden Tag unterschiedlich sein können.

Ziel ist dabei nicht unbedingt, das Reiten zu lernen.

Als Reitpädagogin kann ich Angebote machen, zum Beispiel das Pferd wahrnehmen und einander kennenlernen, sich vertraut machen, das Pferd grasen lassen, es putzen, sich tragen lassen, geführt werden, draußen oder in der Halle.
Es gibt kein Pflichtprogramm, keinen Zeit- oder Leistungsdruck, es darf ausprobiert und selber entschieden werden.

Hat jemand einen anstrengenden Tag hinter sich oder ist eher vorsichtig, so kann man im Schritt geführt werden, auf dem Pferd liegen, entspannen, atmen, Wärme fühlen, ins Gleichgewicht kommen,

Ist jemand mutig und abenteuerlustig, so kann man auf dem Pferd traben oder galoppieren, knien, hocken, stehen, rückwärts sitzen - neue Wege beReiten.
Druckversion | Seite aktualisiert am 21.02.2010
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